2. Klopapierblättchen
(reine Zellulose!)

einlegen, um das Auswaschen
der Erde zu verhindern.

1. Präparieren der Töpfe:

    Wenn man sogenannte Trayer
    verwenden will,
    einen Schnitt von Loch zu Loch
    machen, damit man die Pflanzen
    später wieder gut herausbekommt.


Fertige Töpfe dürfen nicht zu groß sein, weil die nicht
durchwurzelte Erde wie ein nasser Umschlag wirkt,
der die Wurzeln zum Faulen bringen kann.

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Tomaten haben eine Vegetationszeit, die länger ist als unsere mitteleuropäischen Sommer. Deshalb werden sie ab Februar/März vorgezogen, pikiert und nach den Eisheiligen erst nach draußen gesetzt.



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Tomaten pikieren

©Hannelore Goos 2026

Diese Tomaten-Sämlinge sind in Niem-Coins
herangewachsen. Sie haben jede mindestens 4 echte
Blätter und können jetzt pikiert werden.


Nach meiner Erfahrung ist das beste Werkzeug dafür ein
chinesisches Essstäbchen.


Zwei Plastikbecher mit Niemkokosballen. In jedem mehrere groß gewachsene Tomatensämlinge
Bei einer Pflanzbatterie aus 10 Töpfchen wird der Boden eingeschnitten.
Drei kleine Töpfe, in die die Tomaten gesetzt werden sollen.
Auf dem Boden eines Töpfchens liegt ein Blatt Klopapier und verdeckt die Löcher
3. Tomatenerde
    mit 1/3 Lavagranulat
    abmagern.

Im Handel erhältliche
Tomatenerde ist oft über-
düngt, was die Wurzeln
schädigt.
Grüne Wanne mit der Erdmischung
4. Die Umhüllung der Kokosballen
    aufschneiden und entfernen.














Aufgeschnittener Kokosballen
5. Sämlinge vorsichtig auseinanderziehen.















Sechs Sämlinge liegen vereinzelt auf dem Tisch
6. Die Töpfchen mit Erde füllen und
in der Mitte ein Loch machen.















In der Mitte eines mit Erdmix gefüllten Töpfchens steht ein Esstäbchen in einem tiefen Loch
7.In jedes Loch ½ Teelöffel
   Mykorrhiza-Blähton geben.















Links eine Tüte mit Mykorrhiza auf Lava-Granulat, rechts die Oberfläche eines Topfes, in der Mitte das Granulat
8. Jetzt in jedes Loch ein Pflänzchen möglichst tief
    einsetzen, so dass blanke Wurzeln mit den
    Mykorrhiza-Kügelchen in Kontakt kommen
    und die Erde fest andrücken.












Fünf Töpfe mit je einem eingepflanzten Sämling
9. Schildchen nicht vergessen!















6 Töpfe mit frisch pikierten Tomaten, in jedem steckt ein Schildchen "Sunviva"

Nach dem Pikieren die Tomaten kühl (±18°C) und sehr hell stellen, damit sie stark und stämmig wachsen. Fensterlicht reicht bei Doppel- oder Dreifachverglasung nicht!

Es ist normal, dass sie jetzt erst einmal das Wachstum einstellen, die Symbiose muss sich bilden und neue Wurzeln wachsen. Keinesfalls mit Dünger "nachhelfen", der stört die gesunde Entwicklung! Gedüngt wird erst wieder beim Einpflanzen ins Beet (Kalk und Schafwollpellets).













Ein 10er Trayer mit gut angewachsenen Tomatenpflanzen